„Das Superhirn von Halle“, FOCUS Magazin

Kurt-Martin Mayer (München, 26. April 2010)

„ ... der jüngste Universitätslehrer des deutschen Sprachraums hat viel zu erzählen. ... “ (Quelle)

„Hochbegabt: Keine Angebote für Marian Kogler“, DIE PRESSE

Rosa Schmied-Vierthaler (Wien, 18. April 2010)

„ ... Im Alter von drei Jahren machte Marian Kogler seinen ersten Intelligenztest. Das Ergebnis: Sein Intelligenzquotient überstieg den Wert von 150. Mittlerweile ist Kogler 18 Jahre alt, führt als jüngster Absolvent der Technischen Universität Wien den Titel Diplomingenieur und hat eine Vollzeitstelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Deutschland. Dass er – nach einer Ausbildung in Rekordzeit – nicht an einer österreichischen Uni lehrt und forscht, hat einen einfachen Grund: Er bekam kein Angebot. ... “ (Quelle)

„Erfahrungen und Einsichten eines Hochbegabten“. Buchtipp APA-ZUKUNFT WISSEN

Wien, 13. April 2010

„ ... Kogler, von Medien wahlweise als ‘Phänomen’, ‘Wunderkind’, ‘Doogie Howser’ und ‘Blitzgneißer’ bezeichnet, rückt offen immer wieder die unbequemen Seiten der Hochbegabung wie die entstehenden sozialen Probleme in den Mittelpunkt seiner Erzählungen. ... “ (Quelle)

„Wer schnell studiert, wird bestraft“, DER STANDARD

Teresa Eder (Wien, 16. April 2010)

„ ... Wer über Marian Kogler – der schon vielfach auch als 'Wunderkind' bezeichnet wurde, auch wenn ihm dieser Ausdruck nicht behagt – spricht, kann nur Superlative verwenden. Dem nicht genug: Dieser Tage hat Kogler auch seine erste Autobiographie vorgestellt, in der er Einblicke in das Leben eines Hochbegabten gewährt. Wer aber glaubt, dass mit dem Steigen des Intelligenzquotienten automatisch die Probleme im Schulalltag verschwinden, der wird darin eines Besseren belehrt: Feststellungsprüfungen in Turnen und Chemie, Raufereien und Mobbing im Klassenverband, Betragensnoten, Unverständnis der Lehrer – auch das gehörte zur Schullaufbahn von Marian Kogler. Verständlich, dass er deshalb auch viele Ansätze zur Verbesserung des Bildungssystems hat, die er in seinem Buch konkretisiert. ... “ (Quelle)

Doktorand mit 18: Das Wunder von Halle, Spiegel Online

Friederike Ott (22. Juni 2010)

„... Der Flur im zweiten Stock des Instituts für Informatik der Martin-Luther-Universität in Halle sieht aus, wie es sich für Gänge in ganz gewöhnlichen Unis gehört: Dunkelgrau glänzende Fliesen, kahle Wände, ab und an eilt ein Professor mit Akten unterm Arm vorbei, aus der Ferne hört man Studenten lachen. Nichts deutet darauf hin, dass Zimmer 228 eine kleine Sensation beherbergt. 'Hardwarealgorithmen, Rechnerarchitektur, Schaltungsentwurf' steht an der Tür. Und ein Name: 'Marian Kogler, Diplomingenieur'.

Drinnen an der Tafel stehen komplizierte mathematische Formeln. Am Rechner: die Sensation. Schwarze Jeans, kariertes Hemd und eine Brille trägt die Sensation, hat kurze braune Haare und lächelt höflich. Marian Kogler ist 18 Jahre alt und gerade erst bei seinen Eltern in Wien ausgezogen - wie andere Jugendliche seines Alters auch. Doch Kogler ist der wohl jüngste Mitarbeiter einer deutschsprachigen Hochschule: Seit April promoviert er in theoretischer Informatik, zweimal in der Woche unterrichtet er in einer Übung Studenten. Sie alle sind älter als er.

In Zimmer 228 sitzt kein arroganter, neunmalkluger Schlauberger. Kogler wirkt nicht wie ein zahlenfixierter Nerd, schon gar nicht kokettiert er mit seinem Alter. 'Wenn mich jemand fragt, dann verschweige ich nicht, dass ich erst 18 bin, aber es ist für meinen Job überhaupt nicht relevant.'

Sein IQ liegt bei mindestens 150.

Die Studenten akzeptierten ihn, erzählt Kogler, obwohl er noch so jung sei. Es falle ihm zwar manchmal schwer, ihre Denkprozesse nachzuvollziehen, wenn für ihn doch alles logisch und trivial ist. Doch er habe als Student komplexe Konzepte auch nicht immer gleich verstanden. "Es ist für mich eine Herausforderung, die Dinge so zu erklären, dass die Leute sie verstehen und sich dafür interessieren", sagt Marian Kogler. ...“ (Quelle)